System der neuenglischen Syntax : Von Max Deutschbein o. Professor an der Universität Halle
Max Deutschbein
Bok · Flerspråklig · 1917 · Lærebok
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| Utgitt | Köthen : Verlag von Otto Schulze , 1917
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| Omfang | 315 s.
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| Opplysninger | Eduard SieversNach Privatunterricht in Helmarshausen und dem Besuch eines Gymnasiums in Kassel (1863–67) studierte S. 1867–70 Klassische und German. Philologie in Leipzig, u. a. bei Georg Curtius, Adolf Ebert und August Leskien. 1870 mit „Untersuchungen über Tatian“ (gedr. 1870) bei Friedrich Zarncke zum Dr. phil. promoviert, ergänzte er seine Studien bei Karl Müllenhoff in Berlin um das Altenglische. Nach Arbeiten an altengl. und althochdt. Handschriften in Oxford und London 1871 wurde S. im selben Jahr ohne Habilitation ao., 1876 dann o. Professor für German. und Roman. Philologie in Jena. 1881 lehnte er einen Ruf an die Univ. Harvard/Mass. (USA) ab und wurde zum ersten o. Professor für Dt. Philologie in Jena ernannt (Prorektor 1881/82). 1883 wechselte S. als Nachfolger Adelbert v. Kellers auf die Professur für German. Philologie in Tübingen (1886 Ablehnung e. zweiten Rufs nach Harvard), 1887 ging er als Nachfolger Julius Zachers auf der Professur für Dt. Sprache und Literatur nach Halle, 1892 als Nachfolger Zarnckes als Professor für Dt. Philologie nach Leipzig (Prokanzellar 1896/97, Dekan 1899/1900, Rektor 1901/02). Über die Emeritierung 1922 hinaus war er (seit 1920) Mitglied im Hauptausschuß der Notgemeinschaft der dt. Wissenschaft. • Mit seinen Editionen und philologischen Untersuchungen frühmittelalterlicher Texte, seinen junggrammatischen Arbeiten zum Angelsächsischen und Nordischen, seinen Untersuchungen zur altdt. Metrik und v. a. seinen Arbeiten zur Lautphysiologie, zur Laut- und Formengeschichte gilt S. als einer der bedeutendsten Germanisten des späten 19. und frühen 20. Jh. Zentrale altdt. Texte erfuhren durch ihn ihre z. T. erste und lange Zeit gültige Edition. Begleitend publizierte S. die maßgeblichen philologischen Untersuchungen „Der Heliand und die angelsächs. Genesis“ (1875), „Die althochdt. Glossen“ (mit E. Steinmeyer, 5 Bde., 1879–1922, Nachdr. 1968/69) und „Der Nibelunge Nôt, Kudrun“ (1921, Nachdr. 1955). Neben seiner junggrammatisch orientierten „Angelsächs. Grammatik“ (1882, engl. 1903, Nachdr. 1968) und deren „Abriß“ (1895, 161963) waren es v. a. seine in einem Zusammenhang zu sehenden Arbeiten zur Metrik (Altgerman. Metrik, 1893) und Phonetik (Grundzüge d. Lautphysiol., 1876, Nachdr. 1980), die zu der von ihm begründeten „Schallanalyse“ führten. Von diesem zur Textkritik verwendeten Verfahren erhoffte sich S., die Schall- und Lautform überlieferter Texte rekonstruieren, um damit u. a. Verfasserhomogenität bzw. verfasserfremde Einschübe in Texten erkennen zu können. Die Schallanalyse war schon zu S.s Zeit höchst umstritten und ist heute nur mehr wissenschaftsgeschichtlich von Bedeutung. S. leistete wichtige Übersetzungen sprachwissenschaftlicher Literatur aus dem Englischen und Dänischen (u. a. L. F. A. Wimmer, Altnord. Grammatik, 1871) und prägte die Disziplin auch durch eine große Zahl bedeutender Schüler, u. a. →Karl Bohnenberger, Ferdinand Holtmann, →Alfred Götze, Elisabeth Karg-Gasterstädt, →Friedrich Panzer, Franz Saran, Arno Schirokauer, →Julius Schwietering und Edward Henry Sehrt. Deutsche Biographie 30.11.2021. - Max Leo Ammon Deutschbein (* 7. Mai 1876 in Zwickau; † 15. April 1949 in Marburg[1]) war ein deutscher Anglist und Hochschullehrer.Deutschbeins Mutter war Engländerin, sein Vater Karl hatte englische Schulgrammatiken verfasst. Nach dem Abitur studierte Deutschbein in Berlin und Leipzig Anglistik und Sprachwissenschaften. 1898 trat er der Leipziger Burschenschaft Plessavia bei. 1900 promovierte er in Leipzig mit der Dissertation Dialektisches in der angelsächsischen Übersetzung von Bedas Kirchengeschichte. 1902 habilitierte er sich in Leipzig über Zur Entwicklung des englischen Alliterationsverses, wurde Privatdozent und 1906 erhielt er eine außerordentliche Professur. 1910 wurde er als ordentlicher Professor für Anglistik an die Universität Halle berufen. 1919 wechselte er an die Universität Marburg, wo er bis zur Emeritierung 1946 lehrte. Er leitete 1939/40 das Marburger Institut für Grenz- und Auslandskunde. Er war als Kenner alt- und mittelenglischer Sagen bekannt und befasste sich mit Beowulf und dem mittelenglischen Ormulum. Seine Themen waren vor allem die Grammatik, Syntax und Stilistik. Seine wichtigste Neuerung lag in der Sprachwissenschaft und bestand in der Anwendung der sprachpsychologischen Methode auf die neuenglische Syntax. Sein Buch System der neuenglischen Syntax erschien 1917 und erreichte in kurzer Zeit vier Auflagen. Er verfasste eine mehrfach aufgelegte Schulgrammatik und widmete sich dem Werk Shakespeares. Er war ab 1943 Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und Herausgeber des Shakespeare-Jahrbuches. Wikipedia 30.11.2021 • Durch Vater und Mutter für die Anglistik prädestiniert, studierte D. in Berlin und Leipzig, besonders unter →A. Brandl, →E. Sievers, →R. Wülker und →W. Wundt. Er habilitierte sich 1902 in Leipzig, wurde 1906 dort zum außerordentlichen und 1910 zum ordentlichen Professor in Halle ernannt. 1919 folgte er dem Ruf an die Universität Marburg, wo er bis zu seinem Tode lehrte. Sein Interesse galt der Linguistik und Literaturwissenschaft in gleichem Maße. Besonders durch seine Gattin angeregt, waren seine Vorlesungen auch philosophisch unterbaut. Von weitreichender Bedeutung sind unter anderem seine Grammatik, ein System der Syntax und eine Stilistik der englischen Sprache. Kinderlos, ist er ein väterlicher Freund seiner Studenten gewesen, mit denen er edle Geselligkeit pflegte. Durch seine hohe ethische Menschlichkeit fesselte er nicht weniger als durch seinen lebendigen Vortrag. Seine letzten Lebensjahre galten vor allem der Shakespeare-Forschung; seit 1943 war er Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und Herausgeber des Shakespeare-Jahrbuches. Deutsche Biographie 30.11.2021. - Tekst på tysk, sitater og eksempler på engelsk
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| Emner | Engelsk syntaks
Lærebok "Eduard Sievers in dankbarer Verehrung" (Eduard Sievers var en av Deutschbeins universitetslærere) |
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